
Basler Busbahnhof kämpft weiterhin mit Wildpinklern
Der Internationale Busbahnhof im Basler Gundeliquartier sorgt seit Jahren für Schlagzeilen. Wildpinkler sind aufgrund einer fehlenden Toilette ein Problem. Die Situation hat sich trotz Umbau nur leicht verbessert.
08.10.2026 Noemi Leuenberger
Es war kein schöner Anblick. Vor dem Umbau bestand der Internationale Busbahnhof im Basler Gundeliquartier aus einem schmalen Trottoir und einem Toitoi-Häuschen. Busreisende erleichterten sich deshalb regelmässig auf dem Areal des Jugendzentrums Purple Park gleich nebenan. Seit diesem Sommer steht der Busbahnhof auf der gegenüberliegenden Strassenseite. Seit dem Umbau sei es viel schöner, sagt die ehemalige Mitte-Grossrätin Beatrice Isler. Sie setzt sich mit einer Petition für einen besseren Busbahnhof ein. Jedoch sei das Wartehäuschen zu klein und überall lägen Zigarettenstummel.
Ein WC fehlt weiterhin
Das grösste Problem sei nach wie vor, dass es am Internationalen Busbahnhof kein WC gibt, sagt Isler. Es habe nun zwar ein Schild, dass auf die nächste Toilette hinweise. Diese sei jedoch 150 Meter weit weg. Das Problem sei, dass die Abfahrtszeiten vieler Busse aber nicht klar sind. Deshalb nutzen viele Reisende dieses Toilette nicht da sie Angst haben ihren Bus zu verpassen.
Sabrina Fleury vom Jugendzentrum Purple Park teilt die Meinung, dass es vor Ort ein WC braucht. Die Situation habe sich zwar ein bisschen verbessert, Wildpinkler gebe es aber immer noch.
Der Ball liegt nun beim Grossen Rat
Die zuständige Petitionskommission des Grossen Rates steht hinter der Petition. Es brauche ein WC, dass genügend gross ist und auch gut erreichbar, so die Kommission. Sie möchte die Petition an die Regierung überweisen. Darüber entscheidet der Grosse Rat diesen Monat.