
KSBL mit mehr Patientinnen und Patienten
Das Kantonsspital Baselland schaut auf ein positives Jahr zurück. Das Spital konnte seinen Gewinn steigern und verzeichnete mehr ambulante und stationäre Fälle.
15.04.2026
Das Kantonsspital Baselland hat im letzten Jahr mehr Patientinnen und Patienten behandelt. Die Zahl der stationären Fälle erhöhte sich um 3,7% auf 24'005. Die mittlere Aufenthaltsdauer beträgt 5,4 Tage. Auch im ambulanten Bereich gab es eine Zunahme - konkret um 0,4% auf 270'707 Fälle. Somit konnte das KSBL seine positive Entwicklung weiter festigen. Man sei auf Kurs, meint die Verwaltungsratspräsidentin Barbara Staehelin.
Das Spital verbuchte 2025, wie bereits im letzten Monat kommuniziert, einen Gewinn von 2,8 Millionen Franken. KSBL-CEO Lukas Rist: «Das positive Jahresergebnis ist erfreulich und erfüllt uns mit Stolz. Eine klare Priorisierung von Themen und Projekten sowie eine konsequente Steuerung zeigten Wirkung.» Trotz den positiven Zahlen soll der Zukunft mit Respekt entgegengeblickt werden, so Barbara Staehelin.
Für das KSBL bleibt der Fachkräftemangel eine Herausforderung. Zudem gilt es die betriebliche Effizienz zu verbessern. Auf der operativen Seite wurden gute Fortschritte erzielt. Im Ausblick streicht das Kantonsspital heraus, dass das Jahr 2026 operativ und politisch richtungsweisend sei. Der kürzlich kommunizierte Standortentscheid des Kantons Baselland werde die kommenden Jahre des KSBL massgeblich prägen. «Als Rückgrat der kantonalen Gesundheitsversorgung wird das KSBL mit Nachdruck Exzellenz und Effizienz in allen Bereichen vorantreiben.» Die Vorlage des Landrats wird für das Geschäftsjahr 2026 noch grosses Thema sein, sagt Barbara Staehelin.
Das Kantonsspital Baselland zählt 3456 Mitarbeitende, davon sind 489 Auszubildende.