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Ruinen-Serie: Affenkolonie und Hochzeitsfotos

Basilisk zu Besuch auf den Ruinen der Region: Heute stellen wir die Ruine Landskron vor.

08.10.2026

Auf einem Hügel direkt auf der Grenze vom französischen Leymen und dem solothurnischen Flüh, befindet sich die imposante Ruine Landskron. Die im 11. Jahrhundert erbaute Burg gehörte im Verlauf der Geschichte diversen Adelsfamilien. Nachdem sie 1813 von österreichischen Truppen erobert und bei einem Brand grösstenteils zerstört wurde, wurde sie 1984 von französisch-schweizer Verein «Pro-Landskron» aufgekauft. Anschliessend wurde die Ruine umfassend renoviert und durch Sicherungsmassnahmen vor dem weiteren Verfall geschützt.

Eine direkte Verbindung zur Ruine hat Sascha Brodmann, welcher in Flüh wohnt. Er kennt die Ruine noch aus jungen Jahren, als sie noch die «Affenburg» genannt wurde. Das kam so, weil der Besitzer der Ruine in den 1970er Jahren eine Kolonie Affen auf der Ruine hielt. Die Ruine war zwar von einem Zaun umgeben, trotzdem brachen einige Affen immer wieder aus und wurden im Dorf gesichtet. Ende der 70er Jahre wurde diese Kolonie dann aufgelöst.

Eine ganz spezielle Verbindung zur Ruine hat er allerdings durch die Hochzeitsbilder, welche er mit seiner Frau auf der Ruine Landskron machte. Dafür fuhren sie mit einem Citroën Traction zur Ruine. Dieses Erlebnis behält Sascha in seeliger Erinnerung.

Die Liebe als Ursprung

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Weitere schöne Erlebnisse im Bezug zur Landskron hatte Sascha in den letzten Jahren immer wieder. Schnitzeljagden mit den zwei Töchtern, Wochenendausflüge, Kindergeburtstage und die Aussicht mit Freunden geniessen. Heute kommen die unterdessen jugendlichen Töchter nicht mehr mit. Aber die Erinnerungen an den gruseligen Gefangenen in der Burg, an das «Häxehüüsli» auf dem Weg, sowie die vielen Stunden, die mit Aussicht geniessen vergingen, bleiben bestehen.

Schreckgestalten für die Kinder

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